Sonnenstrahlen, Vogelgezwitscher und Marienkäfer:
Der Frühling steht vor der Tür und setzt den grauen, kalten Wintertagen ein Ende. Doch nachts
fallen die Temperaturen gerne in den Minusbereich. Das muss Blumen liebhabern aber
keineswegs daran hindern, ihre Balkone jetzt schon fit für die bunte Jahreszeit zu machen.

Für eine langanhaltende Blumenpracht hier unsere Tipps in Richtung Wohlgefühl:

 

1. Töpfe und Kübel gründlich reinigen

Die Erde vom letzten Jahr enthält vermutlich nicht mal mehr einen einzigen Nährstoff, dafür aber jede
Menge Potenzial für Krankheiten und Schädlinge. Weg damit! Gefäße gründlich reinigen – dafür eignet
sich eine feste Bürste und etwas Seifenlauge. Die richtige Pflanzerde benutzen Bitte spare nicht an der Erde! Ein gutes Substrat hat seinen Preis und der ist auch gerechtfertigt. So geht man auf Nummer sicher, dass nicht nur billiger Schwarztorf, Rindenmulch und minderwertiger Kompost enthalten sind.

2. Die Auswahl an Frühblühern

Hat man den Zeitpunkt (Herbst Vorjahr) zum Setzen der Blumenzwiebeln verpasst, kann man im Handel
vorgetriebene Pflanzen erwerben. Eine Mischung aus vorgetriebenen Zwiebeln, wie Tausendschönchen,
Hornveilchen und Mühlenbeckia, stehen seit März in voller Blüte. Achtung beim Einsetzen der Nachtfröste! Vorgetriebene Pflanzen sind nicht so robust und abgehärtet wie im Vorjahr gesetzte Zwiebeln. Daher sollte man sie abends vorsorglich an die warme Hauswand rücken, abdecken oder mit in die Wohnung nehmen.

3. Pflanzenpflege, Düngen und Gießen

Wichtig ist, alles Verblühte regelmäßig auszuknipsen und den Boden gleichmäßig feucht zu halten. Bei
Frost sollte man nicht gießen. Das gefrorene Wasser würde in der Erde die Zwiebeln sprengen. Düngen
braucht man die Frühlingsblumen nicht unbedingt. Allerdings schadet etwas Dünger in der Wachstumsperiode auch nicht. Auf keinen Fall aber direkt nach dem Einsetzen in frische Blumenerde düngen, da die Nährstoffkonzentration dann zu hoch wäre.