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| Mitgliederzeitung "WO WIR WOHNEN"
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Im August 1996 legten wir Ihnen erstmals unsere illustrierte Mitgliederinformation "WO WIR WOHNEN" vor.
Die Resonanz zeigt uns, daß die Genossenschafter "WO WIR WOHNEN" nicht mehr missen möchten.
Diese Zeitung ist für viele die wichtigste Informationsquelle, wenn es um das genossenschaftliche Leben geht.
Das Ziel der Redaktion ist es, die Informationen des Vorstandes, die Meinungen unserer Mitglieder und
Fragen des Mitgliederlebens ansprechend darzustellen. Brennende Fragen, seien sie nun angenehm oder nicht,
finden ebenso ihren Raum wie Porträts und Berichte über die Vielschichtigkeit der täglichen Erfahrung
"genossenschaftliches Wohnen". |
| Aus dem Inhalt der aktuellen Ausgabe 2/2010 |
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Geschäftsjahr 2009 erfolgreich abgeschlossen!«
Am 3. Juni fand die ordentliche Vertreterversammlung der WGG statt. Daran nahmen 78 von den 94 Mitgliedervertretern unserer Genossenschaft
teil. Die Veranstaltung wurde vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates Herrn Kurt Jürgens geleitet. Im Vorfeld hatten die Vertreter Gelegenheit, die ihnen
zugeschickten Materialien (Bericht des Aufsichtsrates, Lagebericht des Vorstandes, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang des Jahresabschlusses
und Kennzahlen zum Jahresvergleich) zu studieren. Damit waren sie in der Lage, einen wichtigen Beschluss zu fassen, nämlich "den vom
Vorstand vorgelegten und vom Aufsichtsrat zur Annahme empfohlene Jahresabschluss per 31. Dezember 2009 mit der Bilanzsumme von
238.453.740,10 Euro in der vorgeschlagenen Form festzustellen."
Neu im Aufsichtsrat«
Christine Kropidlowski ist 58 Jahre alt,
verheiratet, hat 2 Kinder, ist Diplom-Bauingenieur.
Seit 18 Jahren ist sie imLandesbauamt
Greifswald, dem jetzigen Betrieb
für Bau und Liegenschaften M-V,
tätig. Dort ist sie Dezernentin für Projektmanagement
Hochbau. Ihr Hauptaugenmerk
gilt den Baumaßnahmen
für die Universität Greifswald.
Frau Kropidlowski nahm die Wahl in den Aufsichtsrat an. Sie wolle ihre
Berufserfahrung dafür einsetzen, die Genossenschaft und den Aufsichtsrat
bei der Bewältigung der künftigen Aufgaben zu unterstützen.
In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates, die im Anschluss an die
Vertreterversammlung stattfand, ist sie in den Bauausschuss berufenworden.
Multimediales Angebot für den Wohnkomfort
Stadtteilfeste sind beliebt bei den Bewohnern«
Viele Genossenschaftsmitglieder lieben ihre Stadtteilfeste, weil sie Gelegenheit zum Schwätzchen mit diesem und jenem, ein breites Unterhaltungsangebot und den Kindern (oder Enkeln) viel Möglichkeiten zum Spielen und zur Ausgelassenheit bieten. Selbst eine lockere Begegnung mit Politikern und ihren Angeboten ist
möglich. Da getraut sich so mancher zu fragen, was ist eigentlich eine
"Gesundheitspauschale" und warum ist die SPD dagegen? Oder warum verteilt die Linke Kondome und was will sie uns damit sagen? Die Grünen, die FDP und die CDU hielten ebenfalls Infoangebote bereit und hatten neben ihren Ständen Kinderspiele aufgebaut. So war es im am 29. Mai beim 6. Stadtteilfest in Schönwalde II, welches unter dem Motto "Für Demokratie und Toleranz" stattfand. Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm für jung and "etwas älter" wurde von der großen Zuschauerschar
immer wieder mit Applaus belohnt. Und da das Wetter sich auch von der besten Seite zeigte, war der Platz am Schönwalde-
Center reich bevölkert.
Aus dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009«
Die Anzahl der Mitglieder per 31.12.2009 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 55 auf 7.634. Verlassen haben die Genossenschaft 510 Mitglieder, neu aufgenommen wurden 565. Das Verhältnis Mitglieder zu Wohnungen konnte dadurch auf ca. 110% gesteigert werden, da sich der Wohnungsbestand insbesondere durch den Stadtumbau/ Neubau saldiert um 142 WE verringerte.
Am 31.12.2009 standen 12 Wohnungen vermietungsbedingt
leer. Das ist sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch absolut eine überaus gute Entwicklung. Hiermit wird die realistische
Planung der Vorjahre bestätigt. Die Fluktuationsrate lag wie erwartet bei ca.13%. Diese Kennziffer wird sich
nach Abschluss des Stadtumbaus auf unter 10 % verringern.
Die durchschnittliche Grundnutzungsgebühr veränderte
sich geringfügig von 4,26 Euro/m² auf 4,38 Euro/m². Die Zunahme resultiert aus den komplexmodernisierten und durch Grundrissveränderungen neu entstandenen Wohnungen
im Ostseeviertel Parkseite, durch Neubau sowie moderater Anpassungen an die ortsübliche Vergleichsmiete bei Neuvermietungen. Die durchschnittlichen Vorauszahlungen für Betriebskosten
per 31.12.2009 blieben gegenüber dem Vorjahr konstant und betragen 1,30 Euro/m². Für Heiz- und Warmwasserkosten erhöhten sie sich im Vergleich zum Vorjahr leicht von
1,21 Euro/m² auf 1,23 Euro/m². Hierfür liegen vorwiegend die Ist-Werte der Abrechung des Jahres 2008 zugrunde. Die in
2010 vorzunehmenden Abrechnungen für 2009 werden auf Grund starker und häufiger Preisschwankungen auf dem Energiemarkt tendenziell überwiegend Rückzahlungen
ergeben.
Aus dem Bericht des Aufsichtsrates«
Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2009 vom Vorstand in 7 Sitzungen über den Geschäftsverlauf, bedeutsame Geschäftsvorfälle sowie die Planungen unterrichten lassen und die wesentlichen Sachverhalte eingehend mit dem Vorstand erörtert.
Zur Wahrnehmung seiner satzungs- und gesetzmäßigen Aufgaben hat der Aufsichtsrat aufgrund schriftlicher Vorlagen und mündlicher Berichte des Vorstandes zustimmungsbedürftige Geschäfte diskutiert, geprüft und die erforderlichen Beschlüsse
gefasst. Wichtige Entscheidungen sind von den jeweiligen Ausschüssen des Aufsichtsrates vorgeprüft und beraten worden.
Der Fachausschuss Mitglieder- und Wohnungswesen informierte sich im Geschäftsjahr 2009 über die Entwicklung des Mitgliederbestandes und die Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung.
Die Vorhaben zur Sicherung eines guten und ausreichenden Wohnungsangebotes auch für Studenten wurden besonders betrachtet. Die Wohnraumerhaltung für Mitglieder in Krisensituationen durch die Verbindung des Forderungsmanagements mit Maßnahmen der Sozialarbeit bildeten einen
weiteren Schwerpunkt im Berichtsjahr.
Der Bauausschussbeschäftigte sich wie in den Vorjahren insbesondere mit aktuellen Ausschreibungen sowie Planungen und Ausführungen der Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Rahmen des Stadtumbaues. Darüber hinaus wurden die Standortuntersuchungen für geplanten Wohnungsbau und die Aufgabenstellung für ein neues Verwaltungsgebäude beraten. Regelmäßige Baustellenbesuche rundeten die Arbeit ab.
Eine Genossenschaft ist ohne ehrenamtliches Engagement nicht denkbar«
Mit Freude beachten wir die große Ausstrahlung
der ehrenamtlichen Tätigkeit in vielen gesellschaftlichen
Bereichen und ihre Anerkennung
in der Öffentlichkeit.
Unter anderem wurden im Rahmen eines Festaktes
zum 15jährigen Bestehens des Seniorenbeirates
der Universitäts- und Hansestadt Greifswald
unser Vertreter Herr Friedrich Straube
und das Mitglied unseres Seniorenrates Frau
Isa Linde für ihr aktives ehrenamtliches Engagement
ausgezeichnet. Seit 15 Jahren haben sich
beide für den Seniorenbeirat engagiert. In diesem
Gremium geht es darum, sich in die bürgerschaftliche
Arbeit einzubringen, an der Entwicklung
der Stadt mitzuwirken und Interessenvertreter
der Greifswalder Senioren zu sein.
Gratulation zum 100jährigen«
Wenn ein Genossenschaftsmitglied 100 Jahre
alt wird, dann kommen Vorstand, Wohnungsverwalter
und ein Vertreter des Seniorenrates
der WGG, um persönlich zu gratulieren.
So war es im April bei Alfred Denhardt in der
Dostojewskistraße. Dass der Jubilar aber dann
selbst zu Singen anfängt, Geschichten aus dem
Leben erzählt und den Anwesenden gute Ratschläge
erteilt, wie man 100 Jahre alt wird ("Indem
man das Leben fröhlich bewältigt und
immer unter Menschen ist!"), das kommt
dann eher selten vor.
Es geht voran beim Klimaschutz«
In der MITGLIEDERINFORMATION 1-2010
(März) informierten wir ausführlich über
die Ziele des "Klimaschutzbündnisses Greifswald
2020". Die WGG als einer der fünf
Partner im Bündnis ist inzwischen bei den
eigenen "Klimaschutzmaßnahmen" weiter
voran geschritten. Im Besonderen ist die Installation von Photovoltaikanlagen auf Dachflächen in Schönwalde I und im Puschkinring zu nennen. In den letzten Wochen
sind hier etliche Solarmodule installiert worden. Bei optimaler Sonneneinstrahlung
könnten diese eine elektrische Leistung
von 550 kW erzielen. Die Elektroenergie wird
allerdings nicht direkt in die darunter liegenden Häuser geleitet sondern geht ins
allgemeine Energienetz der Stadtwerke
Greifswald ein.
Hundehaltung im Wohngebiet Ein Thema, welches Viele berührt«
Aus der Abteilung Hausverwaltung der WGG
ist zu erfahren, dass die Verunreinigung von
Gehwegen, Grünanlagen und leider auch Spielplätzen durch Hundekot ein Dauerthema ist. Immer wieder gibt es diesbezüglich Anrufe von verärgerten Mitgliedern oder die Hausmeister und Hausverwalter werden beim Rundgang angesprochen, um etwas gegen diese Zustände zu unternehmen. Wenn es nur so einfach wäre, diesem Ärger ein Ende zu bereiten! Sehr selten erwischt der Hausmeister einen Übeltäter bei der Tat. Der Hundehalterwird dann angesprochen,
um sich künftig entsprechend zu verhalten.
Nicht alle sind einsichtig. Die Hausmeister
sind angehalten, wenn sie den Hundehalter
kennen, diesem die Rechnung der Kotbeseitigung zu präsentieren.
Der Seniorenrat berichtet«
Auf der ordentlichen Vertreterversammlung der WGG wurde dem Seniorenrat, wie seit Jahren üblich, die Möglichkeit zur Berichterstattung eingeräumt. Professor Günther Politt bezog sich diesmal wesentlich auf seinen Beitrag für einen kürzlich erschienenen Sammelband des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen
zum Thema "Ehrenamt".
Unter 7.634 Mitglieder der WGG sind
etwa unter 3.000 Senioren. Wir als Seniorenrat
haben vor allem dieses Drittel unserer Mitgliedschaft im Auge, und die Zahl unserer Senioren wächst. ...
Die WGG begeht das 115. Jubiläum ihres Gründungstages«
Am 9. Juli 1895 wurde der Spar- und Bauverein zu Greifswald e.G.m.b.H. (SBV) gegründet. Aus diesem ging 1957 die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) hervor, welche sich 1983 mit Arbeiter-Wohnungsbau-
Genossenschaft (AWG) zusammen schloss. Es blieb der Name AWG. Im Jahre 1990 beschloss die Vertreterversammlung eine neue Satzung auf der Grundlage des Genossenschaftsgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Seitdem heißt die Genossenschaft "Wohnungsbau-Genossenschaft Greifswald eG" (WGG).
Fotoausstellung „Natur und Wohnen - Weltweit“«
Das Sommerfest (s.S.17) ist eines der großen Projekte des Jubiläumsjahres. Traditionell ist eine Ausstellung im Besucherraum Bestandteil des Festes. Diesmal sind spannende Fotos unter dem Titel "Natur und Wohnen – Weltweit" zu sehen. Frank Becker, seit 21 Jahren Mitglied der WGG, unterhält als Funkamateur Kontakte in alle Erdteile. Er bereist die Welt auch gern und es gelingen ihm viele gute Fotos dabei. Sie können bei uns einige ausgewählte aus Lateinamerika und Namibia sehen. Die Eröffnung ist am 24. Juni. Sie wird voraussichtlich bis Oktober 2010 zu sehen sein. Hobbyfotograf Eckhard Knuth, dem Ehemann unserer Mitarbeiterin Susanne Knuth, ist die Konzeption und die Zusammenstellung der Fotoschau zu verdanken. Bei verschiedenen Höhepunkten wie Sommerfest und Skulptureneinweihung wurden wir von ihm schon fotografisch unterstützt.
Einladung zum sportlichen Sommerfest der WGG zum 115. Geburtstag«
Es erwartet Sie ein temperamentvolles
Bühnenprogramm. Mit dabei sind:
Die Partyband "Ohrwurm"
Sportliche Studenten der Ernst-Moritz-
Arndt-Universität Greifswald
Unser Stargast an diesem Tag ist
Uta Bresan
Nachbarschaftshilfeverein ersetzt für Hochbetagte die Familie«
"Ein Segen sei der Nachbarschaftshilfeverein,
schwärmt Käthe Bernicke und umarmt Rosemarie
Krüger, ihre ehrenamtliche Helferin. Für
mich ist der Verein die Familie. Ich habe sonst
keinen mehr, erzählt die 88jährige. Mit ihr gehe
sie einkaufen, zum Arzt, zu Veranstaltungen.
Ich spüre, dass ich nicht allein bin, fühle
mich geborgen, freut sich die betagte Greifswalderin.
Krüger ist stolz auf die Anerkennung
ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Es füllt
mich aus. Und wir haben jede Menge Spaß.
Frau Bernicke lacht für ihr Leben gern, berichtet
Rosemarie Krüger.
So wie die beiden Frauen gebe es noch zahlreiche
andere Mitglieder, die sich gegenseitig
unterstützen, resümiert Heike Pohl, Vorsitzende
des Nachbarschaftshilfevereins anlässlich
des zehnjährigen Bestehens des Vereins.
Als Mitarbeiterin für soziale Belange der
WGG hatte sie damals den großen Hilfebedarf
gesehen und erlebt: Einsamkeit im Alter
und viel soziale Not. Die Idee des Nachbarschaftshilfevereins fand
bei der Wohnungsbau-Genossenschaft sofort
Zustimmung. Der Vorstand unterstützte die
Idee und stellte Gelder dafür zur Verfügung.
Der Verein wird nicht nur von Genossenschaftsmitgliedern
genutzt. Wir sind offen für
alle. Die WGG ist aber zum Glück nach wie
vor unser größter Sponsor, weiß Pohl.
Der Verein zählt heute 115 Mitglieder. 20 engagieren
sich aktiv im Ehrenamt. Wir betreuen
50 Hochbetagte, arbeiten mit psychisch
Kranken, schlichten Mieterstreitigkeiten,
vermitteln bei Mietschulden und stehen
Menschen in Krisensituationen zur Seite,
zählt die Vorsitzende auf. Und unsere Veranstaltungen
erfreuen sich großer Beliebtheit,
ergänzt sie und zeigt auf die vielen Gäste, die
das Jubiläum ihres Vereins gemeinsam feiern.
Cornelia Meerkatz"
Bericht der Vereinsvorsitzenden vor den Mitgliedervertretern«
Wie schon in den Vorjahren gehörte der Bericht von Heike Pohl wieder zur Tagesordnung der Vertreterversammlung am 3. Juni 2010. Hier einige Auszüge aus der mit großer Zustimmung aufgenommenen Rede.
Wir hatten auf unserem zehnjährigen Jubiläum
allen Grund zu feiern und auf das Erreichte
stolz zu sein. Unser Verein ist für viele
Menschen eine Art Leuchtturm geworden, der
die Richtung weist und Geborgenheit ausstrahlt. Wir nehmen uns viel Zeit für den Hilfebedürftigen, denn Menschlichkeit lässt sich nicht in wirtschaftliche Mechanismen pressen. Unsere Vereinsarbeit steht auf zwei Säulen! Einerseits führen wir Veranstaltungen durch, 350 sind es jährlich; in der Makarenkostraße 18,
im ETR 25 und in der Feldstraße 29. Dann haben
wir noch die Lesestube unter der Leitung
von Frau Liebscher. Auf der anderen Seite leisten wir solide Sozialarbeit : Beratung in persönlichen Lebenskrisen (Sorgensprechstunde), Arbeit mit psychisch Kranken, Schlichten von Nachbarschaftsstreitigkeiten und die Betreuung von Hochbetagten.
Insgesamt haben wir 50 ältere und kranke
Menschen, die durch uns Hilfe erfahren. Ein
großer Teil der Arbeit wird im Ehrenamt geleistet. Das Gefühl gebraucht zu werden, motiviert ebenso wie die Freude an Aktivität und sinnerfüllter Tätigkeit. Eigentlich ist die Bereitschaft anderen zu helfen, eine zutiefst menschliche Intention, die bestärktwerdenmuss. Eben dies versucht unser Verein.Wir haben 118 Mitglieder und somit ein hohes Potential. Unsere älteste ehrenamtliche Nachbarschafts- helferin heißt Frau Kalisch. Die 82jährige hilft täglich einer schwerkranken alten Dame in der Nachbarschaft. Sie kocht auch für sie. Ohne diese Hilfe müsste die Hilfebedürftige in ein Pflegeheim umziehen.
Wir sind fest im sozialen Netzwerk der Stadt
integriert und arbeiten eng mit vielen Kooperationspartnern zusammen. Auch mit dem
neu eröffneten Stadtteilzentrum "Schwalbe"
in Schönwalde II. So hielt unser Verein dort
bereits zwei Vorträge und im März fand ein
gemeinsames Kochen mit Kindern statt.
Sozialarbeit ist schwere Arbeit und sie kostet Kraft. Wir erleben viel an Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit in einer Zeit, wo die Krise nicht nur die Schwächsten in Angst versetzt. Wir müssen aufpassen, dass wir in dem Bestreben, möglichst viel helfen zu wollen uns nicht zuviel zumuten. Die Kraft des Vereins muss und wird zum großen Teil aus der Mitgliedschaft kommen, damit unsere Arbeit weiter so erfolgreich ist.
Die Jubilare unter unseren Mitarbeitern«
Im April 2010 beging der ehemalige Justiziar Reinhard Schröder und im Juni 2010 der Hausmeister Peter Fischer jeweils das 25jährige Betriebsjubiläum. Die Redaktion befragte sie aus diesem Anlass, wie sie zur Genossenschaft kamen und was ihnen die Arbeit in der WGG bedeutet
bzw. bedeutete.
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SPRECHZEITEN DES
VERMIETUNGSSERVICE
Mo-Mi 7.30 - 18.00 Uhr
Do 9.00 - 18.00 Uhr
Fr 7.30 - 15.00 Uhr
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